Die niederländische Agenda für das europäische Erbe wurde bei der Schließung des EYCH vorgestellt

Eine Publikation mit der niederländischen Zukunftsagenda für das europäische Erbe wurde zum festlichen Abschluss des Europäischen Jahres des Kulturerbes 2018 im Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam vorgestellt. Die Veröffentlichung enthält Empfehlungen und Initiativen, mit denen der Impuls, den dieses Themenjahr für eine stärkere europäische Zusammenarbeit und Koordinierung im Bereich des Kulturerbes aus den Niederlanden gab, in den kommenden Jahren aufrechterhalten werden kann. Die Veröffentlichung beleuchtet auch die monatlichen Themen des vergangenen Jahres mit Artikeln, Aktivitäten und "Spotlight-Projekten" pro Thema.

Die Publikation kann vollständig gefunden und heruntergeladen werden (Pdf).

Europäisches Jahr des Kulturerbes 2018
Auf Ersuchen der Mitgliedstaaten hat die Europäische Kommission 2018 zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt. Das niederländische Programm fand seine Initiative auf der Erfgoedplatform Plust (Heritage Platform Plus) von Kunsten '92 in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, der niederländischen Agentur für das kulturelle Erbe (Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed) und DutchCulture. Die Bottom-up-Initiative wurde von (Kultur-) Organisationen im ganzen Land begeistert aufgenommen. Es wurden mehr als 300 Aktivitäten organisiert, um das Erbe zu feiern und die Solidarität des Landes und seine gemeinsame Geschichte mit dem Rest Europas für eine große und vielfältige Öffentlichkeit zu demonstrieren. Unzählige Freiwillige, Organisationen, Gemeinden und Provinzen haben hart daran gearbeitet, das Europäische Jahr des Kulturerbes zum Erfolg zu führen. Im Laufe des Jahres wurden viele Partnerschaften auf nationaler und europäischer Ebene geschlossen.

Das Themenjahr berührte auch die Herausforderungen, denen sich das Erbe jetzt und in Zukunft gegenübersieht. Wie geht man zum Beispiel mit "umstrittenem" oder "vollem" Erbe um? Oder wenn der Druck des Massentourismus auf Kulturerbestätten zu groß wird? Mit leerem Erbe, das durch neue Nutzung gewartet werden muss? Was erfordert angesichts des Klimawandels und des Drucks auf unsere Infrastruktur Eingriffe mit Blick auf unsere Kulturlandschaft und unser Kulturerbe? Und wie machen wir das Erbe wirklich inklusiv? Dies sind Themen, die europaweit eine Rolle spielen und für die es wichtig ist, internationales Wissen und Erfahrung auszutauschen.

Abschlussveranstaltung
Die Veröffentlichung wurde Barbera Wolfensberger, Generaldirektorin für Kultur und Medien im Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, im Auftrag der Heritage Platform of Kunsten '92 vorgestellt. Alderman Said Kasmi aus Rotterdam eröffnete ein abwechslungsreiches Programm mit Keynotes des Schriftstellers Abdelkader Benali und des Kunsthistorikers Wim Pijbes, Podiumsdiskussionen zu verschiedenen europäischen Themen unter der Leitung von Prof. Dr. Hester Dibbits und Dr. Marinke Steenhuis sowie Geschichten von jungen Kulturschaffenden, die an der Veranstaltung teilnahmen Europäischer Jugendgipfel in Berlin im vergangenen Juni. An der Schnittstelle von Kulturerbe und Kunst wurden auch eine Reihe interessanter europäischer Kooperationsprojekte geteilt, die nach 2018 fortgesetzt werden, darunter die „Heritage Contact Zone“ von Castrum Peregrini, „Craft Your Future“ des Friesland College und das Europäische Kulturerbe-Tribüne von IVEM.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch veröffentlicht. Texte in anderen Sprachen werden KI-übersetzt. Um die Sprache zu ändern: Gehen Sie zum Hauptmenü oben.

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