Die Schweiz beantragt die Aufnahme der Berghirtentradition in die UNESCO-Liste

Alpine Kühe. Bild: James Petts via Flickr, unter CC BY-SA 2.0.
Alpine Kühe. Bild: James Petts via Flickr, unter CC BY-SA 2.0.

Das Bundesamt für Kultur hat der UNESCO vorgeschlagen, die jährliche Viehzuchttradition des Landes in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.

Zwischen Mai und Juni werden jedes Jahr mehr als 250,000 Kühe von den Tälern auf die Almen getrieben. Auf dem Weg hinauf zu den Weiden in den Bergen legen die Kühe durchschnittlich fast 600 Höhenmeter über 16 km auf, bevor sie im Herbst in die Täler zurückkehren. Es wird angenommen, dass diese hochwertigen Weiden für die Spezialität des Schweizer Käses verantwortlich sind.

Einer der Gründe für den Vorschlag ist, dass die Herdenhaltung eine Gelegenheit ist, Traditionen von Generation zu Generation weiterzugeben. Kulturelle Lieder und althergebrachte Techniken der Käseherstellung werden in diesen Monaten überliefert.

Darüber hinaus sind diese Veranstaltungen zu ikonischen Prozessionen geworden, die den Tourismus inspirieren. Der Umzug der Kühe mit Glocken und Girlanden, begleitet von Bauern in Trachtentracht, ist ein Spektakel für sich.

Wenn die UNESCO den Vorschlag im Jahr 2023 annimmt, wäre dies der siebte Eintrag des Landes auf der Liste. Die Handwerkskunst der Uhrmacherei, das Lawinenmanagement und die humorvolle Basler Fasnacht sind nur einige der von der UNESCO anerkannten Traditionen des immateriellen Kulturerbes der Schweiz.

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