Die alten Stadtmauern von Ulcinj, Montenegro
Ulcinjs Altstadt. Bild: Mjuzikxhankej (Wikimedia), CC BY-SA 3.0.

Montenegros gefährdetes Erbe

Montenegros Kulturerbestätten sind durch ihren UNESCO-Status offiziell geschützt, in der Realität jedoch häufig verwundbar gelassen.

Es gibt unglaublich alte Kulturerbestätten in Montenegro. Teile der Altstadt von Ulcinj zum Beispiel stammen aus 2,500 Jahren. Diese Gebäude haben sich lange gehalten, sind aber trotz ihres formellen Schutzstatus in ständiger Gefahr, auseinanderzufallen.

Probleme und Lösungen

Im vergangenen Jahr fiel ein Teil der alten Stadtmauer von Ulcinj während eines Sturms in die Adria. Lokale Archäologen stellten jedoch fest, dass Immobilieninvestoren der Region viel mehr Schaden zugefügt hatten, als der Sturm allein hätte anrichten können. Laut Experten in ganz Montenegro werden sie durch den Bau von Kulturerbestätten ständig beschädigt.

„Institutionen […] befürworten offiziell die Wahrung des Welterbestatus, fördern aber weiterhin den Bau und die Umsetzung von Katastrophenplänen, die die Landschaft direkt bedrohen.“

Naturschutzarchitektin Aleksandra Kapetanovic, Expeditio in Einblick auf den Balkan

Offiziell müssen Eigentümer von Grundstücken mit Denkmälern diese schützen. Andernfalls kann eine Geldstrafe zwischen 500 und 12.000 Euro verhängt werden. Es scheint jedoch, dass trotz offensichtlicher Schäden an Denkmälern noch nie jemand eine Geldstrafe erhalten hat. Deshalb fordern Aktivisten strengere Sanktionen. Hoffentlich können sie das Denkmalschutzsystem Montenegros wieder in Betrieb nehmen.

Quelle: Einblick auf den Balkan

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