Die EU-Mitgliedstaaten verpflichten sich zur Zusammenarbeit bei der Digitalisierung des kulturellen Erbes

3D-Visualisierung, Rom Bild: Willkommen in Rom

24 europäische Länder haben a Erklärung der Zusammenarbeit zur Förderung der Digitalisierung des kulturellen Erbes, sich zu einer engeren Zusammenarbeit bei der 3D-Digitalisierung historischer Stätten, Artefakte und Kunstwerke zu verpflichten. Ziel ist es, das Engagement der Bürger und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu verbessern.

Digitalisierte Objekte und Texte erleichtern die Recherche, sind aber auch für den Tourismus, die Bildung und den Kreativsektor von Vorteil. In den letzten Jahren haben viele Fortschritte die Möglichkeiten der Digitalisierung erweitert. Mit über 50 Millionen digitalisierten Werken haben über 3.000 Institutionen bedeutende Schritte zur Digitalisierung der reichen historischen Aufzeichnungen Europas unternommen.

Erklärung der Zusammenarbeit zum kulturellen Erbe
Die Erklärung hat drei Säulen:

  • Eine europaweite Initiative zur 3D-Digitalisierung von Artefakten, Denkmälern und Stätten des kulturellen Erbes;
  • Wiederverwendung digitalisierter kultureller Ressourcen zur Förderung des Engagements der Bürger, der innovativen Nutzung und der Auswirkungen auf andere Sektoren;
  • Verbesserung der sektorübergreifenden und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und des Kapazitätsaufbaus im Bereich des digitalisierten Kulturerbes.


Die Erklärung zur Zusammenarbeit beim kulturellen Erbe wurde am Digital Day 2019 veröffentlicht und von folgenden Ländern unterzeichnet: Österreich, Belgien, Zypern, Tschechien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande , Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Vereinigtes Königreich.

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung unter Europa.eu.

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